Rolf Kurath

Philosophie

5 Beiträge zum Thema

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DEMOKRATIE IN DER SCHWEIZ – Geschichte und Gegenwart

Mit dem Bern-Zuger Grünen und Historiker Jo Lang verbinden mich gemischte Gefühle: Hier der lebenslange, fachlich vielseitige und stets glaubwürdige Polit-Aktivist, dort der Besserwisser mit dem gelben Stabilo-Boss Highlighter, der stets zur Stelle ist, wenn du als SPler den Pfad der reinen Lehre verlassen hast. In „Demokratie in der Schweiz“ hat er die Entwicklung der politischen Institutionen seit Ende des 18. Jahrhunderts aufgearbeitet.

Am Himmel kaum Gefälle

Hochwertige Kultur, was der Wortbildhauer Max Dohner diesen Frühling abgeliefert hat, seine Anreicherung von Beschreibung, Analyse oder Idee mit sorgsam ausgewählten Bildern. Mario Vargos Llosa sollte das wissen. Und es ist genau das Richtige für die Lektüre auf dem Liegestuhl im Frühsommer-Garten.

Philosophie und Management

Wer ein Unternehmen erfolgreich und im Interesse seiner Anspruchsgruppen führen will, braucht neben Wissen und Erfahrung auch Charaktereigenschaften. Für gewisse Organisationen gibt es dazu gesetzliche Vorgaben. So fordert Artikel 51b des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge „Loyalität und Integrität“ von den Verantwortlichen der Vorsorgeeinrichtungen. Was ist damit gemeint? Dazu kann man den Duden zu Rate ziehen, der als Synonyme u.a. Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit und Zuverlässigkeit auflistet. Oder eine Fachzeitschrift wie die Schweizer Personalvorsorge 08/15. Oder man liest das Magazin Rubicon.

Chancengerechtigkeit

Das Caritas-Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz ist für mich unverzichtbar geworden. Der „Sozialalmanach 2015" liefert Fakten zur Bedeutung der Zuwanderung für unseren Wohlstand – heute und in der nahen Zukunft. Zudem wird aufgezeigt, dass die zunehmende Abkoppelung des Wirtschaftswachstums von der Wohlstandsentwicklung die soziale Stabilität der Schweiz gefährden kann.

Lob der Grenze

Grenzen sind nötig. Sie helfen uns dabei, die entscheidenden Fragen unserer Zeit zu verstehen und zu beantworten. In seiner „Kritik der politischen Unterscheidungskraft" schreibt der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann dem „Anything Goes" entgegen.